Dorn

Bachelorprojekt

Dorn hilft Privatpersonen, sich gegen Angriffe zu wehren. Das Projekt beinhaltet zwei Produkte, die den Nutzern Schutz auf verschiedene Weise bieten. Jeder soll sich verteidigen können, unabhänig von Erfahrung oder dem eigenem Selbstvertrauen.

ScharfDorn funktioniert als Pfefferspray, um Gegner ohne Körperkontakt ausschalten zu können und richtet sich damit an Menschen, die vor körperlicher Auseinander-setzung zurückschrecken und wenig Vertrauen in ihre Wehrfähigkeit zeigen. SpitzDorn wird hingegen als Kubotan verwendet – ein zylinderförmiger Körper, der in verschiedenen Kampfkünsten zur effektiven Verteidigung eingesetzt wird.

Neben der aktiven Verteidigungsmöglichkeit interagiert das Produkt mit der dazugehörigen App und nutzt die Funktionen des Smartphones, um Menschen in Notwehr-situationen zu unterstützen. So kann per Knopfdruck ein Notruf inklusive Positionsdaten abgesetzt, oder Tonauf-nahmen zur späteren Verwendung erstellt werden. Diese können helfen, Angreifer zu identifizieren oder die Beweis-führung der Nutzer zu unterstützen. Beide Produkt-versionen sind dabei als Kugelschreiber getarnt, um im Alltag nicht aufzufallen.

Augmented Design

Masterthesis

Augmented Design ist eine Auseinandersetzung mit der Visualisierung von Ideen im Gestaltungsprozess, Möglichkeiten der Augmentation durch künstliche Intelligenz und deren Auswirkung auf die Gestaltung.

Generative künstliche Intelligenz wird zu einer Revolution in der Bilderzeugung. Können Gestalter diese Technologie für ihre Aufgaben nutzen? Für die Ideenvisualisierung – eine unserer wichtigsten Kompetenzen – wird schließlich bereits heute fast ausschließlich Software verwendet. Mit der rapiden Entwicklung im Bereich der KI werden sich jedoch auch diese Gestaltungswerkzeuge stark verändern. Wird das die menschliche Kreativität unterstützen oder die eigene Gestaltung zu stark beeinflussen?

Unter der Leitfrage: „Wie können Gestalter die generativen Fähigkeiten künstlicher Intelligenz für die Visualisierung von Ideen nutzen?“ wurden im gestalterischen Teil der Arbeit drei Konzepte für diese Werkzeuge entwickelt. Sie zeigen, dass KI zwar als nützliches Werkzeug eingesetzt werden kann, doch eigene, schnelle Visualisierungen für die Entwicklung von Ideen unabdingbar bleiben. Dennoch wird sich der menschliche Fokus im Designprozess mehr und mehr auf die eigene Kreativität verlagern.

Uncover

Team: Annelie Kolckmann, Alissa Beer, Nathalie Mader

Flexibilität ist einer der wichtigsten Faktoren unserer zukünftigen Arbeit. Doch niemand weiß genau, was das Wort im Arbeitskontext eigentlich bedeutet. Dies wird oft ausgenutzt, um Arbeitnehmern ungewollte Arbeitsweisen aufzuzwingen und Mehrarbeit zu rechtfertigen.

Uncover hat Flexibilität mit 20 messbaren Faktoren in den Kategorien Zeit, Ort, Geld und Fach definiert. Nach der Selbstevaluation ermöglicht unsere Plattform, eine Stelle zu finden, die exakt zur eigenen Flexibilität passt.  

Unsere Strategie sieht vor, den Einstellungsprozess in einer späteren Phase grundlegend zu verändern und den Fokus dabei von der fachlichen Eignung auf die Soft-Facts zu verschieben. Die Flexibilität ist dabei der absolut wichtigste Aspekt. Um dies zu erreichen, ermöglicht uncover die Bereitstellung von lebendigen Lebensläufen, die mittels Blockchain-Technologie realisiert werden.

Der Vertragsprozess wird zudem mithilfe künstlicher Intelligenz komplett automatisiert und die Flexibilität dabei als wichtigster Faktor etabliert. Unternehmer profitieren somit von einem deutlich effizienteren Einstellungs-prozess. Arbeitnehmer können mit uncover ihre individu-elle Flexibilität im Arbeitskontext entdecken und leben.

lamina

Team: Marvin Denk | Kooperation mit H.P. Kaysser

Gemeinsam mit der Firma H.P. Kaysser entwickelten wir ein Regalsystem aus Blech, dessen größter Vorteil die einfache Integration von technischen Geräten ist.

Die Vision war ein einfaches und elegantes Regalsystem, das für Arbeitsplätze ausgelegt ist. Unser Augenmerk war besonders auf Kabelführung, Anbindung ans Stromnetz und unkomplizierte Montage gerichtet. Die Profile werden an der Wand ausgerichtet und mit Schrauben befestigt. Nun lassen sich alle Regalteile ohne zusätzliches Werkzeug einhängen. Das Gewicht wird dabei über die Auflageflächen der Regalbretter an die Wand abgegeben. Durch dieses System lässt sich das Regal schnell und unkompliziert umbauen.

Alle Kabel werden in das Profil eingehängt und später mit der Abdeckung verborgen. Diese wird oben am Profil eingehängt und unten mit einem starken Magneten befestigt. Somit lässt sich eine große Menge an Kabeln komplett verborgen auf die einzelnen Regalteile führen.
Durch die einfache Entnahme der Kabel können elektro-nische Geräte ohne Aufwand entfernt, hinzugefügt oder umgestellt werden.

Flare

Team im ersten Abschnitt: Jonathan Aichele, Marvin Denk

Flare ist ein Fahrradhelm, der den Fahrer sowohl beim Sturz schützen, als auch Unfälle im Voraus durch erhöhte Sichtbarkeit des Fahrers vermeiden soll.

Die Außenschale ist aus einem transluzenten Kunststoff tiefgezogen, der auf Asphalt rutschen kann (im Falle eines Sturzes) und ein passender Lichtleiter ist. Grundform und Lichtflächen sind klar und geometrisch geformt, um Verwechslung von gegebenen Signalen zu vermeiden. Die Blinker weisen eine klare Richtung auf und werden durch das Rücklicht getrennt. Dieses dient zusätzlich als blin-kendes Bremslicht, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu warnen. An der Helmunterseite sitzen zwei zusätzliche LEDs. Diese geben dem Nutzer visuelles Feedback, sobald der Blinker ausgelöst wurde. Die Bedienung erfolgt über einen Teilhandschuh. Unter den Fingerkuppen befinden sich dünne Taster, die den Blinker der jeweiligen Seite bei starkem Druck aktivieren.

Im ersten Abschnitt entwickelten wir das Produkt zu dritt unter dem Namen Lunox und schlossen das Semester mit einem Funktionsmodell ab. Später setzte ich das Projekt alleine fort und konzentrierte mich dabei vor allem auf Form und Bedienung. Mittlerweile sind Konkurrenzmodelle mit fast identischer Funktion auf dem Markt erhältlich.

ae:mote

Team: Nico Göckeritz, Mark Meyer

Kooperation mit der Paulinenpflege Winnenden

ae:mote bietet ein Emotionstraining für Autisten und ihre Betreuer oder Eltern. Wir erzeugen spezifische Gesprächs-situationen und machen Emotionen über eine App für Autisten sicht- und erlernbar.

Um eine thematische Grundlage für die Gespräche zu bieten, werden dem Set verschiedene Gesprächskarten beigelegt. Sobald eine Konversation im Gange ist, kann die digitale Komponente verwendet werden. Um den Gesprächsfluss nicht zu stören, wird das Smartphone dafür mit einer einfachen Halterung in der Mitte des Tisches aufgestellt. Der daran befestigte Spiegel ermög-licht die Aufnahme und Analyse des Gegenübers während das Gerät für die Nutzer bedienbar bleibt. Die Halterung dient gleichzeitig als Verpackung der Gesprächsmate-rialien und lässt sich nach dem Gespräch leicht verstauen.

Die digitale Anwendung erkennt dank dem Framework Affectiva und seinem neuronalen Netz die Emotionen des Gegenübers und bildet diese ab. Neben dem Erkennungs-modus kann die Emotion im Quizmodus auch abgefragt werden.